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Ein Pagodenzelt ist eine Konstruktion, die vor allem als Partyzelt genutzt wird. Es ist gekennzeichnet durch sein spitz zulaufendes Dach. Im privaten und geschäftlichen Bereich wird es häufig verwendet, um Veranstaltungen oder Feiern für Freunde, Mitarbeiter oder Kunden zu organisieren.

Worüber sich viele keine Gedanken machen ist, dass man nicht einfach so ein großes Zelt aufstellen und darin Party oder ein Event abhalten kann. Zelte gelten laut deutschem Recht als fliegende Bauten, die keine Baugenehmigung erfordern. Dies gilt aber nur dann, wenn sie bestimmte Größenordnungen nicht überschreiten. Ab dann ist eine Statik erforderlich, um die Sicherheit der Nutzer im Partyzelt zu gewährleisten.

Statik von Partyzelten – worauf achten?

Die Verordnungen bezüglich der Aufstellung von Zelten gelten auf Länderebene. Sie können sich in einzelnen Bundesländern unterschieden. Allerdings herrscht in vielen Regelwerken Einigkeit darüber, dass ab einer Fläche von 75qm oder über einer Höhe von 5m eben doch eine Genehmigung notwendig ist. Um diese zu erhalten, muss eine zertifizierte Prüfstelle, wie zum Beispiel der TÜV, oder ein anderer Gutachter, beim ersten Aufbau die statische Sicherheit überprüfen. Erst dann kann das Zelt von Gästen genutzt werden.

Was ist bei der Zeltstatik zu beachten

Eine Statik bedeutet, dass jemand eine Berechnung der maximalen Belastung einer kompletten Konstruktion durchführt. Dort wird festgestellt, ob ein Gerüst aus Stahl in die Pagode integriert werden muss. Zudem, ob eine feste Verankerung am Boden notwendig ist usw. Wie hoch die Belastung sein wird, entscheidet sich an der Frage, wie viele Gäste sich darin aufhalten werden und was dort gemacht wird. Beim Tanzen zum Beispiel konzentrieren sich sehr viele Personen an einer Stelle, die sich intensiv bewegen. Dort muss der Boden natürlich eine andere Belastung aushalten als bei einem Vortrag, wo die Zuhörer nebeneinander auf Stühlen sitzen.

Interessant ist auch die Spannweite des Dachs. Je größer sie ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine feste Konstruktion eingebaut werden muss. Vor allem dann, wenn dazu Lichter und Dekoration aufgehängt werden.

Ein Gutachter oder ein Statiker kann diesen Bericht erstellen, sobald er alle technischen Daten geprüft hat. Meist wird dazu eine Software genutzt, die dann die Berechnungen durchführt. Die Qualität des Ergebnisses wird davon bestimmt, wie zuverlässig die Eingaben waren.

Berücksichtigt werden muss vor allem auch, dass Wind und Regen das Festzelt beanspruchen werden. Je nach voraussichtlicher Wetterlage sollten Sie das Angebot beim Zeltverleih nach wasserdichtem Dach und entsprechenden Außenwänden erfragen.

Erst mit diesem Gutachten in der Hand, können Sie als Nutzer die Verwendung des Zeltes genehmigen lassen. Zuständig ist die Baubehörde. In kleinen Gemeinden, wo es keine eigene Baubehörde gibt, können Sie sich an das Landratsamt wenden. Dort wird die Genehmigung relativ zügig erteilt, wenn ein einwandfreies Dokument vorliegt.

Wichtig ist auf jeden Fall, schon bei der Anfrage im Zeltverleih ausführliche Angaben darüber zu machen, wie viele Leute sich im Zelt aufhalten werden und für welchen Zweck es eingesetzt wird. Erfahrene Mitarbeiter haben normalerweise einschlägige Erfahrung auf dem Gebiet. Sie können Sie bereits bei der Auswahl darüber beraten, welches das richtige Modell ist. Und dabei, das notwendige Zubehör auszusuchen. So sollte die regelkonforme Errichtung relativ schnell über die Bühne gehen.

 

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