Mehr Gewinn mit guter Prozesssteuerung in der Produktion

Wenn sich in einem produzierenden Unternehmen ein Kunde meldet und eine Bestellung tätigt, dann fängt es sofort an zu rattern, wie ein einem Uhrwerk. Ein Auslöser verursacht eine Kette von Prozessen, die nicht nur unterschiedliche Bereiche betreffen, sondern die über längere Zeit anhalten. Jede Menge Schnittstellen sind im System gestreift, so lange der Auftrag ausgeliefert ist.

In der Verkettung und Organisation dieser unterschiedlichen Prozesse, liegen die Gründe dafür, warum manche Unternehmen beim Thema Gewinn und Rendite glänzend da stehen, während andere den Bach herunter gehen. Sie optimal zu steuern ist das Geheimnis dafür, um die Effizienz im Produktionsprozess und in der Verwaltung zu erreichen. Vor allem in Hinsicht auf den Einzug der Industrie 4.0, wird die Prozessoptimierung und Automatisierung in den Fabriken immer schneller gehen müssen, ansonsten sind selbst etablierte Produzenten in Gefahr.

Was bedeutet Prozesssteuerung

Jedes Unternehmen besteht aus einem hoch komplexen System aus Prozessen und Arbeitsabläufen. Man könnte es als eine Art Regelwerk sehen, als eine Art Steuerung über ein Wenn-Dann-Prinzip. Hier einige Beispiele:

Wenn eine Maschine kaputt geht, dann erfolgt eine Meldung an die Instandhaltung. Diese wiederum meldet sich beim Einkauf und teilt ihnen mit, was sie brauchen. Dann kommt die Rückmeldung und danach die Reparatur. Deren Abschluss muss der Fertigungsplanung kommuniziert werden usw.
Wenn ein Kunde eine Bestellung tätigt, dann erfolgt eine Meldung an den Einkauf und die Produktionsplanung. Diese koordinieren dann, dass die Materialien bereitstehen, sobald die Serie in der Fertigung auf dem Arbeitsplan steh etc.
Das sind nur winzige Bruchteile von dem, was an Prozessen notwendig ist, um ein Unternehmen am Laufen zu halten. Verschiedene Abteilungen kommunizieren permanent miteinander und versuchen dafür zu sorgen, dass die Geschäftstätigkeit funktioniert. Aus diesem Grund, sind in vielen Firmen schriftliche Prozess-Definitionen im Einsatz, mit denen Abläufe standardisiert werden. Ihre Anwendung und Einhaltung ist Pflicht.

Crux bei der Sache ist:

Wie gut sind diese Vorschriften durchdacht? Könnte man durch den Abbau von Bürokratie den Weg verkürzen, den ein Dokument benötigt, um durchs Haus zu zirkulieren? Wäre es möglich durch den Einsatz von Elektronik oder modernere IT-Systeme die Dinge zu beschleunigen? Kann jemand dafür sorgen, dass solche Veränderungen eine erfolgreiche Integration in die bestehende Prozesslandschaft erleben?

All diese Fragen sind Themen, mit denen sich die Prozesssteuerung beschäftigt. In ihrer Hand liegt es, dass sämtliche Durchlaufzeiten, sowohl in der Produktion, als auch in der Verwaltung drumherum optimiert sind. Und das nicht nur einmal, sondern jeden Tag aufs neue. Wer auf diesem Weg stehenbleibt, der wird irgendwann zwangsläufig von der Konkurrenz überholt werden.

Hilfreich bei der Prozesssteuerung ist vor allem der Einsatz von ERP-Systemen, wie SAP, Oracle oder Navision usw. Sie ermöglichen es, dass jede Abteilung in Echtzeit über die gleichen Kenntnisse verfügt, wie die anderen. Fehlt eine solche Software, dann kommt es zu Fehlern in der Logistik und der Herstellung. Wenn zum Beispiel die Prozesssteuerung- Produktion – Steuerung über andere Informationen verfügt bezüglich der Lagerbestände als der Einkauf, dann kann es passieren, dass am Tag X nicht genügend Material im Haus ist. Ein Fehler bei der Erfassung von Abgängen, kann solche Probleme im verursachen. Wird die Materialwirtschaft jedoch in einem zentralen System integriert, mit Hilfe der passenden IT und digitalen Technologie, dann geschieht genau das nicht.

Fazit zur Prozesssteuerung Produktion

Unternehmen, die eine Fertigung betreiben, benötigen ein ausgeklügeltes Prozessmanagement. Je mehr automatisierte Abläufe vorhanden sind, umso schneller sind die Durchlaufzeiten, umso höher der Gewinn. Sie entscheiden über langfristigen Erfolg oder Misserfolg. Das Management eines jeden Unternehmens sollte permanent nach smarten Lösungen suchen, die eine Beschleunigung der Abläufe bewirken und welche die Anzahl von Fehlern reduzieren. So bleiben die Erträge nicht nur stabil, sondern die Rendite kann zusätzlich steigen.

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