Ultraschallgerät Frauenarzt – richtig planen

 

In kaum einen anderen Bereich der Medizin gehört die Untersuchung mit dem Ultraschallgerät so sehr zum täglichen Geschäft, wie bei eiem Frauenarzt. Frauenärzte betreuen zum einen die Schwangerschaft, zum anderen erfordert die weibliche Anatomie eine etwas regelmäßigere Überprüfung im Innern als bei Männern. Für solche Fälle sind Ultraschall Apparaturen ideal, denn sie ermöglichen zahlreiche medizinische Untersuchungen, ohne dass ein invasiver Eingriff in den Körper erfolgen müsste. Sie zeigen Bilder der inneren Organe, ohne jeglichen Schmerz und nahezu frei von Risiko. Frauenärzte benötigen in ihrer Praxis garantiert ein Ultraschall-Gerät, weil sie ansonsten fast nicht mehr arbeitsfähig wären in der heutigen Zeit.

Doch welches Ultraschallgerät sollten man sich als Arzt zulegen? Wie wählt man den richtigen unter den vielen Anbietern aus?

Ultraschall in der Frauenheilkunde – worauf achten?

Grundsätzlich muss jeder Arzt und jeder Gynäkologe abwägen, welcher Art die Ultraschalluntersuchungen sie in der Zukunft durchführen werden. Je nach Einsatzgebiet, wird eine andere Apparatur mit speziellen Leistungsmerkmalen benötigt. Ein Kardiologe zum Beispiel benötigt eine andere Genauigkeit und Bildauflösung für die Untersuchung als ein Frauenarzt.

In einer gynäkologischen Praxis gibt es eine Reihe von Sonografie Untersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Zudem noch einige individuelle Gesundheitsleistungen, die gerne privat gebucht sind. Diese erstrecken sich vor allem auf diese Gebiete

  • Vaginal-Ultraschall / Vaginale Sonografie
  • Untersuchungen speziell für die Schwangerschaft (wie z.B. Doppler-Sonografie / Doppler Ultraschall)
  • HPV-Test
  • Pap-Test
  • Vorsorge: Brust-Krebs, Eierstock-Krebs usw.

Diese Untersuchungen werden mit gewisser Regelmäßigkeit durchgeführt. Hierzu muss ein Ultraschallgerät angeschafft sein, der genau diese Fähigkeiten mit sich bringt. Hinzu kommen noch eine Reihe von Erkrankungen. Die bei konkretem Verdacht jederzeit auf Kosten der Versicherung gemacht werden dürfen. Auch dann liefert eine nicht-invasive Ultraschall-Untersuchung wertvolle Erkenntnisse über den Zustand im Innern.

Seitens der Hersteller, wie zum Beispiel GE Healthcare, Siemens Healthineers, Philips oder Samsung usw. – sind für diesen Zweck spezielle Serien entwickelt. Meistens ist die Qualität und Genauigkeit für ihr bildgebendes Verfahren von vornherein darauf ausgerichtet, dass ein vaginaler Ultraschall und Bauch-Ultraschall optimale Ergebnisse liefert. So kann das Kind beim Heranwachsen gut überwacht werden. Ebenso sollte das Gerät für die Vorsorge bei Tumoren in der Brust und anderen Körperstellen geeignet sein.

Welcher Anbieter ist für die Ultraschall-Diagnostik ideal?

Im Bereich der Sonographie-Technologie herrscht eine Art Oligopol am Markt vor. Es gibt einige wenige sehr große Hersteller, die ihn dominieren, die weiter oben genannten. Sie alle sind bekannt dafür, dass sie Apparate von sehr guter Qualität liefern. Viel Geld ist in ihren Laboren in Innovationen investiert. Jede Gerätegeneration wartet mit neuen und besseren Features auf als die vorhergehende.

Preisliche Unterschiede sind tatsächlich vorhanden. Allerdings ist das einer der wenigen Märkte, wo mit dem Preis normalerweise auch die Qualität ansteigt. In vielen Branchen bezahlen Endkunden manchmal einfach nur einen Aufpreis für den guten Namen. Hier ist das nicht so, denn hier geht es nicht um Emotionen und ein gutes Gefühl, sondern um absolutes High-Tech.

Somit können sich Gynäkologen darauf gefasst machen, dass die wichtigsten Hersteller mit ihren Modellen bestens darauf vorbereitet sind, um ihnen genau die Ultraschallgeräte zu liefern, die ihre Arbeit einfacher und noch effektiver machen. So etwas wie einen einzigen Top-Favoriten.

Natürlich kann man auch den Versuch wagen und einen der neueren Anbieter aussuchen. Vor allem aus China drängen gerade zahlreiche neue Firmen auf den Markt. Ermöglicht ist ihr Erfolg dadurch, dass Kosten für die Komponenten immer billiger sind. Die Bildschirme sind flacher, die Prozessoren kleiner,  schneller und leistungsfähiger usw.. Ihre Strategie ist es momentan immer etwas ältere Technik einzubauen. Diese hinkt dann zwar den aller aktuellsten Entwicklungen ganz leicht hinterher, aber dafür kostet sie deutlich weniger. Für wen das in Ordnung ist, der kann auch getrost die Spar-Version anschaffen.

Related Article

No Related Article