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Was sind Ordnungsprinzipien in der Architektur?

Ein Architekt plant heute ein Haus nicht mehr so, wie vor einigen hundert Jahren, vor achtzig oder vor fünfzig Jahren gebaut wurde. Kaum jemand käme heute auf die Idee, beispielsweise Fenster in eher zufällig wirkender Anordnung in eine Fassade einzuplanen. Heutzutage arbeitet man nach Ordnungsprinzipien. Dies ist aber auch nur ein griffiges Schlagwort, hinter dem sich viele Details verbergen.

Die einzelnen Prinzipien

Im Grunde lässt sich ein architektonisches Ordnungsprinzip in die Bereiche Form, Komposition und Gliederung unterteilen. Und jedes dieser Felder umschreibt dabei auch nur eine Vielzahl an Unterpunkten, die es mehr oder weniger stark gewichtet zu beachten gibt.

Kompositionsprinzipien

Beleuchten wir die Komposition etwas genauer. Ein Architekt muss sich bei der Planung von Beginn an darüber im Klaren sein, in welche Richtung er gehen will. Soll es um einen reinen Zweckbau gehen, bei dem individueller Ausdruck eher zweitrangig ist? Oder ist ein Gebäude geplant, bei dem die Individualität im Vordergrund steht? Hier kommen dann die ersten Fragen nach Einzelheiten auf.

Symmetrie

Waren es in den 1970er Jahren hauptsächlich praktische Aspekte, die bei der Architektur im Vordergrund standen, geht es heute mehr um ästhetische Grundlagen. Sie haben sicherlich als Kind gelernt, dass ein Haus symmetrisch zu sein hat, und die Wände im rechten Winkel zueinander stehen müssen. Im Laufe der Zeit hat sich das etwas gewandelt, die Symmetrie spielt nicht mehr die größte Rolle bei der Planung. Sicherlich wird der rechte Winkel auch weiterhin aus rein baustatischer Sicht eher die Regel als die Ausnahme sein.

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Leichte Asymmetrien sind durchaus erlaubt und gewünscht. Aber auch die Fassadengestaltung ist elementar. Wer sagt denn, dass die Fassade mit den Bauöffnungen absolut übereinstimmen muss? Wie wäre es, wenn die Fassade beispielsweise leicht “schief” angebracht wird und dem Haus entsprechend eine Rolle als Blickfang verleiht? In der Architektur der 1990er und 2000er Jahre gibt es unzählige Beispiele für solche Spiele mit der Symmetrie bzw. Asymmetrie. Sinnvoll erscheint es aber in jedem Fall, die Asymmetrie durch andere Ordnungsprinzipien aufzufangen.

Kontraste

Kontraste spielen in der persönlichen Ausdrucksgestaltung eine wichtige Rolle. Es geht hierbei gar nicht unbedingt um Farbkontraste, sondern vielmehr um die Kontraste der verbauten Materialien. Gerade bei der Sanierung von bestehenden Gebäuden besteht hier ein besonderer Reiz. Denkmalschutzauflagen machen zwar vielen innovativen Ideen von vornherein einen Strich durch die Rechnung; der Reiz wird dadurch aber nicht geringer.

Anordnung

Mit Anordnung ist die visuelle Formgebung gemeint; nicht so sehr in der Gebäudeform als solcher, sondern vielmehr in der Ausgestaltung der Gebäudedetails. Die Anordnung der Fenster ist ein klassisches Beispiel. Wie hoch sind die Fenster in welchem Stockwerk, wo wird eine kleine Überdachung integriert, wo soll ein Französischer Balkon entstehen? Auf diese Art und Weise werden auch die anderen Einzelheiten des Gebäudes geplant.

Warum nutzen Architekten diese Prinzipien?

Die Grundidee ist, dass der Architekt eine Grundidee im Kopf hat, an der er einen Entwurf anlehnt. Steckt er in seinen Gedanken fest oder stellt er fest, dass er in einer gedanklichen Sackgasse gelandet ist, kann er in diesem Prinzip einen oder zwei Schritte zurückgehen und kann dann an einem Punkt weitermachen, von dem aus er weiterkommt. Und das, ohne das gesamte Konzept als unbrauchbar zu brandmarken und von vorne beginnen zu müssen.
Zu diesem Zweck haben zahlreiche Architekten ihre eigenen Rituale entwickelt, wen sie ein neues Projekt beginnen. Sei es, dass sie immer den gleichen Bleistift für die erste Skizze nutzen, oder sei es, dass sie ihren Entwurf an einem bestimmten Gegenstand ausrichten, der ihnen wichtig erscheint. Diese kleinen Ordnungen sorgen dann für einen weiteren, klar strukturierten und Erfolg versprechenden Ablauf der weiteren Planung.

Prinzip pro Projekt

Die Ordnungsprinzipien sind dabei immer auf jedes Projekt individuell ausgerichtet; der Architekt fungiert als Ordnungscoach, der immer wieder seine Planung hinterfragt und anhand seiner eigenen Ordnung überprüft. Es geht dabei um die Fragen nach der gewünschten Menge von Symmetrie und Asymmetrie, Kontrasten in Form, Material und Farben und darum, welche Anordnungen stimmig sind und die Gesamtkomposition nicht stören. Die selbst gewählte Ordnung, das selbst entworfene System, ist dabei natürlich von der Person des Architekten und seinem Charakter abhängig und nicht als ultimatives Konzept anzusehen, dass für jeden anwendbar ist und einem bestimmten Schema folgt. Nein, es dient eher der Orientierung des Architekten, gleicht einem roten Faden, dem er selbst folgen kann, um mit Struktur und zielgerichtet arbeiten zu können.

Mit einer klaren Ordnung kann der Architekt auch sicherstellen, dass er kein noch so kleines Detail und keine gesetzlichen Bestimmungen übersieht. Der Architekt kann sein Projekt ähnlich bearbeiten, wie ein gewissenhafter Wachschützer seine Objekte betreut. Klare Vorgaben, aber immer mit der Möglichkeit des Unerwarteten im Hinterkopf, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Oder, um es mit den Worten von Oscar Wilde auszudrücken: “Das Unerwartete zu erwarten zeigt einen durch und durch modernen Intellekt.”

Ökonomie

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Das Prinzip des ordnungsgeleiteten Arbeitens eines Architekten hat nicht nur organisatorische Gründe. In der Folge können unnötige Arbeitsschritte, sowohl für den Architekten selber als auch für seine Mitarbeiter und in der Folge für andere Gewerke, von vornherein minimiert werden. Das spart nicht nur viel Zeit, sondern vermeidet auch viele unnötige Kosten.

Funktionalität

Ein weiterer Punkt, der durch ein durchdachtes Ordnungsprinzip effektiv in die Grundplanung des Gesamtkonzeptes eingebettet werden sollte, ist die Frage nach der Funktionalität. Denn auch ein Gebäude, das die Individualität des Bauherrn und auch des Architekten widerspiegeln soll, steht ja nicht einfach nur so da, sondern es soll einen Zweck erfüllen. Auch hier kommen viele Faktoren, die sich teilweise mit den anderen Kriterien überschneiden, zusammen. Der Architekt muss sich fragen, ob die gewünschten Funktionen mit der gewählten Anordnung und Materialwahl überhaupt erreicht werden kann; ob ökologische Gesichtspunkte bei der Planung ausreichend berücksichtigt wurden und ob (gerade in der derzeit angespannten Lage auf dem Baustoffmarkt) überhaupt alle benötigten Materialien in der benötigten Menge in einer angemessenen Zeit verfügbar sein werden.

Wirkung

Wenn der Architekt bei der Planung bereits eine sehr klar formulierte Vorstellung davon hat, welche Wirkung sein Gebäude erzielen soll, kann er zielstrebiger darauf hinarbeiten. Soll der Baukörper eher massiv-imposant oder eher leicht-verspielt aussehen? Soll er repräsentieren oder soll er ausschließlich zweckdienlich gestaltet sein? Will der Architekt ein abweisendes und kühles Bauwerk schaffen, oder ein klassisch-einladendes? Je früher er sich Gedanken um alle Einzelheiten in stilistischer Grundausrichtung, Kontrastschärfe, Materialauswahl und Formgestaltung macht, desto weniger werden ihn Probleme auf dem Weg zu eventuell notwendigen Problemlösungen aufhalten können.

Risiken

Kein Konzept ist ohne Risiko. Je frischer das Konzept ist, das man erarbeitet hat, desto eher wird der Architekt feststellen, wo es Verbesserungspotential oder -bedarf hat. Umgekehrt birgt ein zu lange unbearbeitet genutztes Konzept die Gefahr der Langeweile und wirkt sowohl beim Arbeiten als auch beim Ergebnis starr und leblos. Deshalb sollten Sie als Architekt kein Risiko scheuen. Erfolgreiche Architekten sind immer Risiken eingegangen. Aber das heißt keineswegs, dass Sie die Ordnungsprinzipien ignorieren sollten. In der Baubranche ist ein solches Prinzip noch von viel existenziellerer Bedeutung als in den meisten anderen Bereichen, geschäftlich oder privat.

 

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