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Deshalb sind heute immer mehr Freelancer in der Architektur tätig

Deshalb sind heute immer mehr Freelancer in der Architektur tätig

Deshalb sind heute immer mehr Freelancer in der Architektur tätig

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Im deutschen Steuerrecht gibt es eine Besonderheit die, im Bereich der Architektur eine wichtige Rolle spielt. Es ist die Kategorie der freien Berufe. Als Architekt ist man berechtigt als Freiberufler zu arbeiten. Eine solche Konstellation bringt gewisse Vorteile mit sich. Aus diesem Grund gibt es in dem Job eine wachsende Anzahl von Freelancern. Charakteristisch ist, dass sie sich nicht mehr von einem Architekturbüro anstellen lassen möchten, sondern von Projekt zu Projekt springen in Form von freier Mitarbeit.

Wie funktioniert dieses Freelancer Dasein und welche Vorteile bietet es? Was bewegt immer mehr Architekten dazu möglichst unabhängig zu bleiben?

Architekten als freie Mitarbeiter – welche Vorteile gibt es?

Freiberufler haben den Vorteil, dass sie kein Gewerbe anmelden müssen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Sie brauchen in keine IHK einzutreten, sondern nur in ihre eigene Berufskammer. Für sie entfällt die Gewerbesteuer und zudem noch etwas zusätzlicher Papierkram.

Als Freelancer ist es möglich sich über die Künstler-Sozialkasse zu versichern. Sie gilt als günstiger Weg, um eine Renten-, Pflege und Krankenversicherung abzuschließen. Künstler ist in dem Fall ein weit gefasster Begriff. Freiberufler, die im Bereich Design, Kunst, Gestaltung oder als Autoren usw. arbeiten – sie können Mitglied werden.

In den freien Berufen genießt man den Vorteil, dass viele betriebsbedingten Kosten von der Steuer absetzbar sind. Bei abhängig beschäftigten gibt es sie nicht.

Einer der wichtigsten Vorteile ist es jedoch, dass man als Architekt leichter befristete Projekte findet als eine Festanstellung. Architekturbüros nutzen gerne die Flexibilität, die ein Freelancer bietet. Für sie gibt es keinen Kündigungsschutz. Der Freelancer*in dagegen kann sich aussuchen mit wem er oder sie zusammenarbeitet. Und auch wann und wie viel pro Jahr usw.

Warum im Bereich Architektur so viele Freelancer arbeiten

Als Freelancer Architektur tätig zu sein bietet den Vorzug, dass man räumlich ungebunden ist. Es reicht lediglich ein PC oder ein Notebook. Eine komplette IT-Infrastruktur aufzubauen ist nicht notwendig. Beziehungsweise kann man sich auch per VPN-Kanal in das vorhandene Netzwerk des Unternehmens einwählen. Sonst sind nur ein paar Software Produkte erforderlich. Allen voran CAD, Excel und noch ein paar Nischen-Software-Pakete.

Unter diesen Umständen besteht für den freiberuflichen Architekten die Möglichkeit mit Kunden bundesweit zu agieren. Aber nicht nur das, sondern auch internationale Projekte sind machbar. Als Freelancer hat man somit viel mehr Freiheit und kann sich um die interessantesten Aufträge bewerben.

Hinzu kommt die Tatsache, dass auch der eigene Arbeitsort frei wählbar ist. Nachdem sich dieser Job in der eigenen Wohnung, irgendwo auf der Welt ausführen lässt, besteht die Option sich ein besseres Leben aufzubauen. Vielleicht in einem Teil der Welt, wo es schön warm ist und wo die Lebenshaltungskosten nur einen Bruchteil der hiesigen ausmachen.

Experten vermuten, dass sich dieser Trend durchaus so weiterentwickeln könnte. Jüngere Generationen legen viel Wert auf Selbstbestimmung im Job und auf Freiheit bei der Gestaltung der Work-Life-Balance. Freiberuflich in einem Akademikerjob tätig zu sein kann finanziell durchaus lukrativ sein und die Lebensqualität erhöhen.

Wo finden selbständige Architekten ihre Jobs?

Im Internet hat sich ein sehr vielfältiges Spektrum an Seiten gebildet, wo sich Freelancer weltweit um Aufträge bewerben. Sie bieten eine hohe Transparenz und liefern den Zugang zu einem großen Markt.

Des Weiteren bewerben sich die freien Mitarbeiter häufig auf Ausschreibungen für feste Stellen. Manche Büros entscheiden sich dann tatsächlich dazu den Weg über die freie Projektarbeit zu gehen.