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Schuster bleib bei deinen Leisten heißt es in einer alten Weisheit. Gemünzt wurde sie zwar nicht nur auf Handwerksbetriebe, aber im Wesentlichen passt es. Damit wollten die Menschen klar machen, das jeder das tun sollte, was er am besten kann. In vielen Berufen sind heute Computer das täglich Brot der Angestellten. Aber gerade im Handwerk ist das etwas anders. Dort verdienen Unternehmen und Selbständige ihr Geld damit, dass sie etwas für ihre Kunden aus eigener Kraft erstellen oder reparieren.

Berufsbedingt bringt diese Situation meist mit sich, dass unter Handwerkern die Affinität und die Kenntnisse in Sachen IT nicht in dem Umfang geschult sind wie bei Buchhaltern oder Kaufleuten mit Bürojob. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, doch die Arbeit bringt es meist in der Form mit sich.

Andererseits müssen auch Handwerksbetriebe mit der Zeit gehen und ihre IT vorantreiben. Sie schreiben Rechnungen, erstellen Kalkulationen für ihre Angebote und müssen im Hintergrund eine Zeiterfassung für Mitarbeiter betreiben. Häufig auch eine Art Materialwirtschaft bzw. eine Lagenwirtschaft. Hierfür benötigen sie die richtige IT und die optimale Software. Doch wie sieht diese aus? Wie schaffen es Handwerker modern zu sein, ohne massiv in die Hardware investieren zu müssen und mit möglichst guter Software zu arbeiten? Die Antwort darauf könnte sich in den Wolken befinden.

IT für das Handwerk – wie sollte sie aussehen?

Grundsätzlich besteht in jedem Unternehmen eine Pflicht zur Buchhaltung. Das heißt: Rechnungen, Materialwirtschaft, Gehaltsabrechnung – all diese wirtschaftlich relevanten Vorgängen benötigen eine Plattform, in der sie erfasst werden. Dazu ist eine Software notwendig, die jeden dieser Schritte richtig abbildet und die sich möglichst einfach bedienen lässt. Im Idealfall verbindet sie sogar alle Daten miteinander in einer integrierten Datenbank. Das wäre dann eine ERP-Software, welche die tägliche Arbeit massiv erleichtert.

Ebenfalls sinnvoll wäre es in diesem speziellen Umfeld, wenn die Programme in der Cloud liegen und nicht auf eigenen Servern. Grund dafür ist, dass sich der Handwerk-Betrieb in dem Fall eine hoch komplexe IT-Infrastruktur mit Servern und Netzwerken nahezu sparen kann. Stattdessen erlaubt es allen Mitarbeitern einen schnellen Zugriff von einem PC, Notebook oder sogar vom Smartphone. Somit wird ihnen die Arbeit an jedem Ort der Welt erlaubt.

Mit dieser Variante wäre es möglich direkt beim Kunden eine Kalkulation durchzuführen und ihn / ihr ein Angebot in die Hand zu drücken. Ebenso erlaubt es den Nutzern der betrieblichen Software von zu Hause aus zu tätigen. Homeoffice ist momentan ohnehin im Trend. Zumindest für die Büroangestellten, die im Handwerk im Backoffice arbeiten.

Welche Vorteile hat Cloud-Software?

Grundsätzlich ist es so, dass Cloud Software fürs Handwerk, wie zum Beispiel Winworker, deutlich sicherer laufen als im eigenen Netzwerk. Es macht einen Unterschied, ob Hacker den Server einer kleinen Firma hacken möchten, oder den eines Cloud-Anbieters, der riesige Teams für Sicherheitstechnik beschäftigt.

Neben der Sicherheit ist es praktisch, dass sich jede Software über Internetleitung erreichen lässt. Das ermöglicht allen Mitarbeitern schnellen Zugriff, ohne dass sie einen speziellen Rechner dafür bräuchten. Eine gute Alternative dazu, sich von außen in das interne Firmennetzwerk zu verbinden.

Des Weiteren ist es wichtig, dass Buchungen, Rechnungen, Angebote usw. alle auf einem externen Server gespeichert werden, der zudem noch eine Datensicherung auf einem Zweitserver durchführt. Würde der Serverraum im eigenen Gebäude abbrennen, dann wäre alles weg. So befinden sich alle relevanten Daten des Handwerker-Betriebs in Sicherheit.

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